MUTTER UND TOCHTER
Foto: Kurt Reichenbach, 2006 Foto: René Groebli, 1998

Johanna Henggeler, geboren 26. Mai 1924 in Schaffhausen

Ausbildung in Musik, klassischem Ballett, Ausdruckstanz und Bildender Kunst. 1956 Gründung der ersten Ballettschule in Zug mit Ballettmeister Mario Volkhart, Ex-Solotänzer an der Staatsoper Paris. 1964 - 1975 Ausbildung an den Hochschulen der Künste in Zürich und Bern. Seit 1975 künstlerische Zusammenarbeit mit der einzigen Tochter Isabella: "Vier Hände — ein Werk". Mitglied visarte.bvk Schweiz (berufsverband visuelle kunst, vormals GSAMBA).


Isabella von Seckendorff, geboren 20. April 1953 in Luzern

Eidgenössiche Matura (Lateinabitur) in Zürich, 1971 - 1975 Zürcher Hochschule der Künste, 1976 - 1983 Universität Zürich, München und Peking: Studium der Kunstgeschichte, Sinologie und Ethnologie. Seit 1975 künstlerische Tätigkeit mit Mutter Johanna als Kunstpaar "Vier Hände — ein Werk". Mitglied visarte.bvk Schweiz.




1976 - 1998

über 55 Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland, unter anderem Kunsthaus Zürich (sechs Ausstellungen); Schwedenspeichermuseum D-Stade; Museum für Gestaltung Zürich; Altes Kunsthaus Zug; Modersohn Museum D-Fischerhude/Worpswede; Helmhaus Zürich; Bodensee Naturmuseum D-Konstanz; Kongresshaus Wien; Palais de Congrès Paris; Schloss Rapperswil sowie in diversen Banken und Galerien.

Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben; Euro-Goldmedaille Europäischer Kulturkreis D-Baden-Baden; diverse eigene Publikationen.

1991

Zerstörung aller bisherigen Werke. Künstlerischer Neubeginn.

Fotos: René Groebli

ab 1992

Beginn mit der Verwandlung des eigenen Wohnhauses in Uitikon Waldegg bei Zürich, Schweiz, in ein weisses Gesamtkunstwerk.

1998 - 2002

Auf Wunsch vieler Besucher/Innen, diese moderne, unkonventionelle Identität der Orte Atelier, Galerie, Museum, Kunsthalle und Wohnen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, beschliesst das Duo Mutter-Tochter eine unsanfte Sanierung von Haus und Garten sowie den Dachausbau nach eigenen Plänen, mit eigener Bauleitung und nach ihrem altbewährten Motto "mit den geringsten finanziellen Mitteln, aber mit grösster Begeisterung für Eigenleistung".
Grosse Unterstützung durch die Gemeinde Uitikon und diverser Verwaltungsstellen.

1999

Gemeinderat Peter Fromm von Uitikon besucht das Künstlerhaus und nennt es kurzerhand "Art-Museum". Der Name bleibt.

2000

26. Mai Eröffnung des umfunktionierten Wohnhauses und Gartens in ein Art-Museum.

Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland, unter anderem Kunsthaus Zürich; Museum zu Allerheiligen Schaffhausen; Kunstverein D-Konstanz; Modersohn Museum D-Fischerhude/Worpswede; Museum Bellerive Zürich; Kunsthaus Zug; Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Karthause Ittingen; Graubündner Kunstmuseum Chur; Kunstmuseum St. Gallen; Kunsthaus Aarau; Frauen Museum D-Bonn; Graphische Sammlung der Schweizer Nationalbibliothek Bern; Neues Museum Weserburg D-Bremen.

Foto: René Groebli